Gehaltsrechner - Steuerfreibetrag - Steuerklasse - Sachleistungen - Beitragsbemessungsgrenze

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Bei einem Gehaltsrechner sind verschiedene Punkte relevant.

Abrechnungszeitraum
Bezüglich der Angabe des Bruttoeinkommens kann das monatliche Einkommen bzw. das Jahreseinkommen eingetragen werden. Man hat also die Wahl, welcher Abrechnungszeitraum gewählt werden soll.

Tipp: Steuern lassen sich sparen, wenn man sich bis zum 30. November eines Jahres vom Finanzamt einen Freibetrag (z.B. Fahrtkosten zur Arbeit, Kinderbetreuung) auf der Lohnsteuerkarte eintragen lässt. Die Lohnsteuer, die der Arbeitgeber von dem Bruttoeinkommen abziehen und an das Finanzamt abführen muss, reduziert sich dadurch, das Nettogehalt steigt. Lässt man den Freibetrag nicht eintragen, kann man die Kosten später in der Einkommenssteuererklärung berücksichtigen.

Steuerfreibetrag
Zum Punkt Steuerfreibetrag fallen Aufwendungen wie die Fahrt zur Arbeit oder ein Arbeitszimmer. Der Freibetrag mindert die Steuerlast.

Sachleistungen
Auch Sachleistungen des Arbeitgebers (dazu zählt zum Beispiel das Firmenfahrzeug) müssen versteuert werden. Dieser so genannte Geldwerte Vorteil aus der jeweiligen Sachleistung wird zum Bruttogehalt hinzugerechnet, mit der Folge, dass sich das zu versteuernde Einkommen erhöht und das Nettogehalt um die entsprechende steuerliche Belastung gemindert wird.

Steuerklasse
Die Höhe der Lohnsteuer, des Solidaritätszuschlags und der Kirchensteuer richtet sich unter anderem nach der jeweiligen Steuerklasse, welche auf der Lohnsteuerkarte vermerkt ist. Hinsichtlich der Steuerklasse ist der familiäre Status (alleinstehend, mit oder ohne Kind, verheiratet usw.) bzw. Nebenverdienst relevant. Auch der Kinderfreibetrag, der sich nach Zahl und Alter der Kinder richtet, ist auf der Lohnsteuerkarte angegeben. Im Jahr 2009 hat sich der Krankenversicherungssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung verändert; bei einer monatlichen Berechnung erhält man mittels Gehaltsrechner die genauen Werte.

Beitragsbemessungsgrenze
Unter der Beitragsbemessungsgrenze versteht man die jeweilige Gehaltsgrenze, bis zu der Beiträge zu den Sozialabgaben (Kranken-, Pflege-, Renten-, Arbeitslosenversicherung) berechnet werden. Die Sozialabgaben werden prozentual vom Bruttoeinkommen berechnet und direkt vom Arbeitgeber an die jeweilige Träger überwiesen.

Versicherungspflichtgrenze
Die Versicherungspflichtgrenze ist die Einkommensgrenze, ab der ein Arbeitnehmer aus der gesetzlichen Krankenversicherung austreten und in eine private Krankenversicherung wechseln kann. Erst wenn das eigene Einkommen die Versicherungspflichtgrenze ein Jahre in Folge überschreitet, kann ein Arbeitnehmer in die private Krankenversicherung wechseln. Diese Versicherungspflichtgrenze ist hinsichtlich eines Wechsels für Freiberufler, Selbständige und Beamte bedeutungslos und unabhängig vom Einkommen möglich.

( vdabbakw )
VDABBAKW_4106 18.04.2014-17:55:24